Die Sommerakademie Lilienfeld

Die Sommerakademie Lilienfeld ist ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Lebens in Niederösterreich. Sie stellt speziell für die Stadt Lilienfeld einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von Hobby-Musikern und geübten Studenten dar.

Im Jahr 2020 wird die SAL wieder Vokal- und Instrumentalkurse durchführen, die von anerkannten Fachleuten und Pädagogen gehalten werden. Schüler und Lehrer werden gemeinsam bei feierlichen Gottesdiensten, glanzvollen Dozenten- und Meisterkonzerten wie auch bei inspirierenden Kursteilnehmerkonzerten mitwirken. Diese Aufführungen und die wissenschaftliche Vertiefung durch den Austausch von Ideen und Erfahrung haben einen hohen Bildungswert und fördern künstlerische und menschliche Verbindungen zwischen allen fünf Kontinenten.

Unser Ziel ist die Wahrnehmung neuer Aufgaben in Form einer zukunftsgerichteten Auseinandersetzung im musischkulturellen Bereich sowie in der ganzheitlich-kreativen Bildung und Erziehung. Wir wollen Werte wie Toleranz, Weltoffenheit, Dialogfähigkeit und das Verständnis zwischen den Generationen und Menschen verschiedener Herkunft, Religion und nationaler oder ethnischer Zugehörigkeit fördern.

SAL Unterricht; Foto: SAL

Die Geschichte
der Sommerakademie Lilienfeld

Das 1202 von Herzog Leopold VI. dem Glorreichen, aus dem Hause Babenberg gegründete Stift Lilienfeld, ist die größte mittelalterliche Klosteranlage Österreichs.

Im Jahre 1981 schuf Dir. Prof. Mag. Karen De Pastel (Stiftsorganistin und Musikdirektorin des Stiftes Lilienfeld) die Idee einer Internationalen Sommerakademie in den Fächern Musik, Sprache, Tanz und Literatur. Die Gründung gelang im Jahre 1982 und es fanden die ersten zwei Kurswochen vom 4. bis 18. Juli statt.

Künstlerische Leiterin war Karen De Pastel und Präsident des Vereins Sommerkurse Lilienfeld Dr. Alfred Hartner. Die wichtigsten Förderer waren das Land Niederösterreich, die Raiffeisenbank Zentrale und der Kurier. In den folgenden Jahren bis heute sind mehr als 8.000 Teilnehmer aus Europa, den USA, Südamerika, Afrika und Asien nach Lilienfeldgekommen.

Glanzvolle Festgottesdienste, über 600 Konzerte mit zahlreichen Konzertbesuchern und wissenschaftliche Vorträge füllten die geschichtsträchtigen Räume des Stiftes Lilienfeld mit Klang und Wort. Viele Buch- und Bilderausstellungen, ein internationaler Wettbewerb für Orgel und Cembalo, sowie Vorträge in den Bereichen Musikwissenschaft, Philosophie und Geschichte zogen musikalische und wissenschaftliche Prominenz zu einem umfassenden Ideenaustausch in einer freien Atmosphäre geistig wirkender Menschen an. Somit entwickelte sich diese Bildungsinstitution mit ihren bedeutenden und bereits traditionellen Veranstaltungen zu einem wichtigen Bestandteil des kulturellen Lebens in Niederösterreich.

Die Sommerakademie wurde dadurch zum Portal für musikalisches Wirken von Dozenten und Studenten, das Brücken zwischen Völkern baut und die regionale Musikkultur festigt.

Einen Rückblick über die letzten Jahre Sommerakademie Lilienfeld gibt es hier:

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